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WWF steht für World Wide Fund For Nature. Der WWF ist eine der grössten Natur- und Umweltschutzorganisationen der Welt und die grösste der Schweiz. Er wurde am 29. April 1961 in Morges (VD) gegründet und ist heute in mehr als 100 Ländern aktiv. Bei der Gründung hiess WWF ?Word Wildlife Fund?. In den 80er Jahren wurde der Name in ?World Wide Fund for Nature? geändert, um die umfassende, über Artenschutz hinaus gehende Ausrichtung deutlich zu machen.
Die wichtigsten Themen des WWF sind Wald, Wasser, Klima, Meere, Biodiversität und Footprint. Bedrohte Arten können nicht überleben ohne intakte Lebensräume. Der Land- und Ressourcenhunger der Menschheit bedroht diese Lebensräume. Darum versucht der WWF, möglichst viele Menschen für einen umweltfreundlichen Lebensstil zu begeistern. Denn wir leben immer noch auf zu grossem Fuss.
Der WWF hat weltweit über 200 Ökoregionen identifiziert, die für die Erhaltung der Artenvielfalt besonders wichtig sind. Diese reichen von Regenwaldgebieten über Küstenlandschaften und Gebirgen bis zu Wüstengebieten. Der WWF konzentriert sein Engagement für die Biodiversität auf diese sogenannten Global-200-Gebiete. Der WWF und seine kantonalen Sektionen sind aber auch in allen Regionen der Schweiz mit Natur- und Umweltschutz-Projekten aktiv.
Der WWF setzt auf den Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen. Er ist dabei hartnäckig und konfliktbereit, aber auch offen für Zusammenarbeit mit der Politik, der Wirtschaft, mit Konsumentinnen und Konsumenten, mit Schulen, Kindern und Jugendlichen. Dies im Wissen, dass Umweltschutz bei jedem einzelnen und bei uns allen beginnt ganz gemäss dem WWF-Jubiläumsmotto: «Gemeinsam für unseren Planeten.» Der WWF arbeitet unabhängig, transparent und auf der Basis neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Unser Ziel: Wir wollen die weltweite Zerstörung der Umwelt stoppen und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie miteinander leben. Dafür müssen wir gemeinsam die biologische Vielfalt der Erde bewahren, erneuerbare Ressourcen naturverträglich nutzen, die Umweltverschmutzung verringern und verschwenderischen Konsum eindämmen.
Der WWF kann seine Arbeit nur machen dank seinen rund 260?000 Mitgliedern, Spenderinnen und Spendern ? also z.B. dank Ihnen. Darüber hinaus arbeiten über 1000 Freiwillige beim WWF Schweiz oder einer der 23 Sektionen aktiv mit. Sie können selber mit einem ressourcenschonenden Lebensstil dazu beitragen, dass der WWF seine Ziele erreichen kann und Mensch und Natur in Harmonie leben.
Der WWF Schweiz ist wie der WWF International eine gemeinnützige Stiftung nach Schweizer Recht. An der Spitze stehen ein siebenköpfiger Stiftungsrat und eine fünfköpfige Geschäftsleitung. Als nationale Organisation ist der WWF Schweiz Lizenznehmer des WWF International und vergibt seinerseits eine Lizenz an die 23 kantonalen WWF Sektionen. Die einzelnen WWF-Organisationen sind rechtlich unabhängig, aber durch gemeinsame Projekte, durch die Lizenzvereinbarung und durch das gemeinsame Ziel eng verbunden. Hauptsitz des WWF Schweiz ist Zürich, in Lausanne und Bellinzona gibt es Zweigstellen und in Bern das WWF Bildungszentrum. Insgesamt arbeiten rund 140 Personen für den WWF Schweiz und seine Sektionen, dazu kommen über 1000 Freiwillige. Der WWF Schweiz ist national und international in rund 100 Projekten aktiv. Der WWF International ist in Gland (VD) am Genfersee zu Hause.
Die mit Abstand wichtigste Einnahmequelle des WWF Schweiz sind die Mitgliederbeiträge und Spenden. Dazu kommen Legate und Lizenzerträge als weitere wichtige Einnahmequellen. Ausgewiesen sind sie im Jahresbericht. 2010 hat der WWF 53 Millionen Franken eingenommen.
Bei der Auswahl der Projekte steht ein Gedanke im Zentrum: Jeder gespendete Franken soll dort eingesetzt werden, wo er die grösste Wirkung erzielt. Deshalb fliesst ein beträchtlicher Teil der WWF-Mittel ins Ausland ? dorthin, wo der Artenreichtum besonders gross und er besonders stark bedroht ist. Wie die Einnahmen im Einzelnen verwendet werden, zeigt der Jahresbericht. Der WWF ist Zewo-zertifiziert und hat sich dem Swiss NPO-Code unterstellt.
Das WWF Magazin und WWF aktuell informieren alle Mitglieder regelmässig über WWF-Projekte und über Natur- und Umweltthemen. Auch via Newsletter, Facebook oder Twitter bleiben Sie immer auf dem Laufenden ? melden Sie sich jetzt kostenlos an. Zahlreiche Exkursionen, Kurse und andere Veranstaltungen bieten einen ganz direkten Einblick und stehen allen Interessierten offen. Und natürlich sind auf der WWF Webseite und im Jahresbericht ausführliche Informationen zu finden.
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